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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bericht Einstein-Halbmarathon


Jochen
19.09.2007, 14:10
Hier eine kurze Zusammenfassung über meinen ersten Halbmarathon (von 2006)

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08:15 Uhr:
Ich saß noch gemütlich im Auto auf dem Parkplatz der Donauhalle und schaute zu, was die restlichen Teilnehmer vor dem Start so machten.
08:30 Uhr:
Vorher nochmals kurz zur Toilette, meinen Beutel mit den Wechselklamotten abgeben und dann zur Startaufstellung in den Block für diejenigen die eine Zeit unter 2:00 Stunden laufen wollen. Bei den Toiletten, jede Menge Dixis in Reihe aufgestellt, musste man sich erst mal ein wenig anstellen. Nachdem das erledigt war ging ich also zum Startblock mit den gelben Ballons.
08:50 Uhr:
Im Starterblock fügte ich mich ziemlich weit hinten ein. Ich aktivierte mein Garmin Forerunner und wartete. Es herrschte eine tolle Stimmung mit Musik und dem ein oder anderen Smalltalk.
08:59 Uhr:
Kurz vor 09:00 Uhr fingen dann alle an von 10 herunterzuzählen.
Start 09:00 Uhr:
Der Start ging eher schleppend voran. Die einzelnen Starterblöcke wurden nochmals mit den Zugläufern erwähnt und konnten dann starten. Es ging bis zur Zeitmessung nur sehr langsam voran.

Jetzt stellte sich heraus das es keine ganz so gute Idee war von so weit hinten in diesem Block zu starten. Ich hatte jede Menge Läufer vor mir die sehr langsam liefen und die ich überholen musste. Das ging etwa bis Kilometer 8, dann konnte ich einigermaßen frei laufen. An der Donau entlang wurde es dann wieder etwas enger und es stockte teilweise wieder ein wenig, also wieder überholen. Die Überholvorgänge kosteten jede Menge Kraft. Bei Kilometer 16 meldete sich dann kurz meine rechte Wade mit Krampferscheinungen. Ich nahm dann ein klein wenig Geschwindigkeit raus, ohne viel Plätze damit kaputt zu machen. Am Xinedom vorbei wurde es dann wieder sehr eng. Dazu kam noch ein kleiner Sturz kurz vor mir und ein Läufer der abrupt und ohne Vorwarnung abstoppte um sich die Schnürsenkel zu binden. An diesem Streckenabschnitt hab ich dann wohl einiges verloren. Das übelste war aber wohl der Durchlauf bei der Waschstraße Holz. Es waren zwar nur 100m, aber der Gestank war schon eine Zumutung. Die letzten Kilometer liefen dann eher schleppend da ich am Anfang des Rennens sehr viele Überholvorgänge machen musste. Letztendlich konnte ich mein persönliches Ziel von unter 2:00 Stunden mit einer Zeit von 1:57:08 erreichen.

Im Ziel gab es dann erst mal für jeden eine Medaille und viel zu trinken. Jeder konnte sich auch sofort eine Urkunde ausdrucken lassen.
Das nächste mal bin ich wieder dabei!